Verwandeln Sie Ihr Aargauer Dach in eine Solare Einkommensquelle

Dachmiete für Solar im Kanton Aargau für Einkommen


Die Nutzung von Solarenergie im Kanton Aargau ist nicht länger ein Nischenthema - sie ist eine Mainstream-Finanzstrategie. Dank der starken Sonneneinstrahlung, erheblicher staatlicher Subventionen und günstiger wirtschaftlicher Bedingungen können Hauseigentümer ihre Dächer in Anlagen verwandeln, die saubere Energie und ein regelmässiges Einkommen erzeugen. 

Ein weiterer guter Grund, das Solarpotenzial Ihres Daches zu nutzen, ist der überdurchschnittliche Anstieg der Strompreise im Aargau. Einige Gemeinden gehören inzwischen zu den zehn teuersten der Schweiz.

Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden Überblick darüber, wie Sie Ihr Aargauer Dach in eine Solar-Goldmine verwandeln können.

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Das Solarpotenzial des Aargaus: Mehr Sonne als Sie denken

Stellen Sie sich einen frischen Frühlingsmorgen entlang der Reuss in Bremgarten vor. Das Licht, das die historische Stadt erhellt und das Wasser zum Glitzern bringt, ist nicht nur schön anzusehen, sondern stellt eine mächtige und zu wenig genutzte Ressource dar. Gemäss MeteoSchweiz liegt der Kanton Aargau in einer Region, die jährlich durchschnittlich 1'100 bis 1'300 Kilowattstunden (kWh) Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter (m²) erhält.

Um es ins rechte Licht zu rücken: Diese Energie reicht aus, um ein Elektrofahrzeug über 6'000 Kilometer weit zu fahren oder einen modernen Kühlschrank (A+++) 8 bis 10 Jahre lang zu betreiben.

Vorteile der Aargauer Photovoltaik

  • Hohe Sonneneinstrahlung: Das Solarpotenzial des Aargaus ist gleichwertig und teilweise besser als in den süddeutschen Regionen, die in der europäischen Solarstromproduktion führend sind.
  • Kühlere Temperaturen: Im Gegensatz zu wärmeren Klimazonen arbeiten die Solarmodule im Aargau bei kühleren Durchschnittstemperaturen, was ihre Effizienz und ihren Energieertrag erhöht.
  • Stabiles Klima: Im Schweizer Mittelland gelegen, profitiert der Kanton von einer konstanten Sonneneinstrahlung im Frühling und Sommer, was die Energieproduktion zuverlässig und berechenbar macht.

Der Mythos, dass die Schweiz nicht genügend Sonnenschein für eine rentable Solarenergie hat, ist nachweislich falsch. Die gleichmässige Einstrahlung und das günstige Klima des Aargaus schaffen ein perfektes Umfeld für eine hocheffiziente, ganzjährige Energieproduktion.

Vorgehensweisen bei der PV-Installation: Dach, Boden & Genehmigungen

Die ordnungsgemässe Installation ist der Schlüssel zur Maximierung der Leistung und Langlebigkeit Ihrer Solaranlage. Dazu gehört die optimale Platzierung der Module und das Durchlaufen des lokalen Genehmigungsverfahrens.

Optimale Platzierung und Ausrichtung

  • Aufdachanlagen: Die ideale Ausrichtung für Solarmodule ist nach Süden mit einem Neigungswinkel von 30-35 Grad, um das maximale Sonnenlicht einzufangen. Aber auch nach Osten und Westen ausgerichtete Dächer sind sehr effektiv, da sie den ganzen Tag über eine gleichmässige Leistung erbringen können, was sich gut mit den Verbrauchsmustern der Haushalte deckt.
  • Freistehende Anlagen: Bei Grundstücken mit ausreichend Land bieten Freiflächenanlagen Flexibilität in Bezug auf Ausrichtung und Neigung, aber als freistehende Anlagen benötigen sie im Gegensatz zu den meisten Aufdachanlagen eine formale Baugenehmigung.
  • Fassadenanlagen: Die Integration von Solarmodulen in die Gebäudefassade ist eine innovative Lösung, insbesondere für gewerbliche Gebäude, und wird zunehmend durch fortschrittliche, ästhetisch ansprechende Modultechnologien unterstützt. Dank ihrer vertikalen Ausrichtung sind Fassadeninstallationen besonders effektiv für die Energieerzeugung in den Wintermonaten, wenn die Sonne tiefer am Himmel steht.

Das Aargauer Genehmigungsverfahren

Im Kanton Aargau ist die Installation von Solaranlagen auf bestehenden Gebäuden oft unkompliziert. Die meisten Aufdachanlagen, die sich gut in das Erscheinungsbild des Daches einfügen, benötigen keine formelle Baubewilligung. Stattdessen fallen sie unter ein vereinfachtes Meldeverfahren.”

Sie müssen die geplante Installation bei der lokalen Baubehörde anmelden. Wenn es innerhalb von 30 Tagen keine Einwände gibt, können Sie mit der Installation fortfahren. Für Installationen in denkmalgeschützten Zonen (z.B. in Altstädten), an denkmalgeschützten Gebäuden oder an Fassaden ist jedoch eine vollständige Baugenehmigung ("Baugesuch") erforderlich.

Systemdimensionierung & Wirtschaftlichkeit: Das passende kWp für Ihr Dach

Bis vor kurzem war der wichtigste wirtschaftliche Faktor bei der Planung der Grösse einer neuen Solaranlage die Maximierung des Eigenverbrauchs (die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms), um den teuren Bezug von Strom aus dem Netz zu vermeiden. Dieser Ansatz führte oft dazu, dass Dächer nur teilweise mit Solarmodulen bedeckt wurden - und damit ihr volles Potenzial nicht ausgeschöpft wurde.

Was sind die Vorteile einer vollständigen Eindeckung Ihres Daches mit Solarzellen im Aargau? 

Dafür gibt es drei wichtige Gründe:

  1. Planen Sie für den langfristigen Energiebedarf.

Moderne Solarmodule haben in der Regel eine Betriebsdauer von 30 bis 40 Jahren. Es ist also wichtig, dass Sie über Ihren aktuellen Verbrauch hinaus denken. Da immer mehr Geräte, Heizungssysteme und Fahrzeuge elektrisch betrieben werden, wird Ihr Strombedarf steigen. Wenn Sie Ihre Solaranlage nur auf der Grundlage Ihrer letzten Stromrechnung dimensionieren, kann es sein, dass Sie bald nicht mehr ausreicht, um den tatsächlichen Bedarf Ihres Haushalts oder Gebäudes zu decken.

Vorteile einer Dacheindeckung mit Sonnenkollektoren im Aargau
  1. Eine spätere Erweiterung kann teuer und ineffizient sein.

Das Hinzufügen von Modulen zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht so einfach wie das Einstecken weiterer Module. Möglicherweise müssen Sie einen Bauunternehmer und einen Elektriker beauftragen, um das System neu zu planen, Ihren Wechselrichter aufzurüsten und ein neues Gerüst zu installieren. Ausserdem müssen Sie zusätzliche Verwaltungsarbeit leisten, einschliesslich neuer Genehmigungen. Vor allem aber verlieren Sie die Kostenvorteile, die sich aus der Skalierung Ihrer Anlage von Anfang an ergeben, was das Projekt auf lange Sicht teurer macht.  

  1. Sie können jetzt überschüssigen Strom verkaufen - und zwar vor Ort.

Dank neuer Vorschriften (ZEV, vZEV, LEG) sind Sie nicht mehr darauf beschränkt, überschüssigen Strom zu niedrigen Tarifen an Ihr örtliches Versorgungsunternehmen zu verkaufen. Sie können ihn jetzt auch direkt an Ihre Nachbarn oder andere Verbraucher in Ihrer Gemeinde verkaufen. Das bedeutet, dass Ihre Solaranlage nicht nur eine Energielösung ist, sondern auch eine zuverlässige Einnahmequelle werden kann. 

Wenn die vollständige Abdeckung Ihres Daches mit Solarmodulen Ihr Budget übersteigt, können Sie Vertragsoptionen wie einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) oder die Vermietung Ihres Daches in Betracht ziehen. Auf diese Weise vermeiden Sie die Vorabinvestition, profitieren aber dennoch finanziell vom Betrieb der Solaranlage.

Finden Sie heraus, wie Sie ohne Vorab-Investitionskosten von Ihrem Solardach profitieren können.

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Welche Rolle spielt also Ihr Stromverbrauch bei der Auslegung Ihrer Solaranlage?

Der wertvollste Solarstrom ist der, den Sie direkt in dem Gebäude verbrauchen, in dem er erzeugt wird. Deshalb ist es wichtig, Ihren jährlichen Stromverbrauch oder den Ihrer Mieter zu analysieren - entweder indem Sie Ihre Rechnungen über einen Zeitraum von 12 Monaten überprüfen oder indem Sie die Daten bei Ihrem Energieversorger anfordern. Sie sollten auch nach Möglichkeiten suchen, energieintensive Aktivitäten auf die Tagesstunden zu verlagern, wenn die Solarproduktion am höchsten ist. In den meisten Fällen ist der Eigenverbrauch einer Solaranlage ohne Speicher jedoch auf etwa 30% begrenzt. Um diesen Wert auf 80-90% zu erhöhen, müssen Sie in einen Batteriespeicher investieren, der überschüssigen Solarstrom für die Nutzung in sonnenarmen Zeiten speichert.

Technologie zur Steigerung der Rendite

  • Leistungsoptimierer und Mikro-Wechselrichter: Diese Geräte steuern die Leistung jedes einzelnen Paneels und verringern so den Energieverlust, der durch Abschattungen durch Schornsteine, Bäume oder benachbarte Gebäude entsteht.
  • Batteriespeicher: Eine Hausbatterie speichert die tagsüber erzeugte überschüssige Solarenergie für die Nutzung am Abend und steigert so Ihren Eigenverbrauch drastisch von typischen 30% auf bis zu 70%.

Kostenaufstellung und reale Amortisation im Kanton Aargau

Die Investition in eine PV-Anlage wird immer erschwinglicher. Eine Kombination aus sinkenden Hardwarekosten und erheblichen Subventionen macht die finanziellen Argumente überzeugender denn je.

Nachfolgend finden Sie eine beispielhafte Kostenaufstellung für eine typische 10 kWp-Anlage im Aargau, vor und nach den Förderungen. Eine Anlage dieser Grösse kostet in der Regel zwischen CHF 25'000 und CHF 32'000.

KomponentKosten (CHF)
Bruttosystempreis (Hardware & Installation)30,000
Abzüglich der Bundes- "Einmalvergütung" (EIV) Subvention-3,600
Abzüglich der Subventionen des Kantons Aargau (wenn sie zusammen mit Isolierungen oder energetischen Verbesserungen durchgeführt werden! Für normal 750 CHF, für indach 1'500 CHF für 25m2 )-750
Abzüglich des Gemeindezuschusses (Beispiel: Stadt Aarau)-1,500
Netto-Investitionsausgaben24,150
Zusätzliche Einsparungen beim Steuerabzug (ca. 20%)-4,830
Effektive Endkosten19,320

Anmerkung: Die Kosten sind beispielhaft und können je nach Installateur, Komponenten und Dachkomplexität variieren. Die Subventionen können sich ändern. Der gezeigte Gemeindezuschuss ist ein Beispiel aus dem Programm der Stadt Aarau und ist nicht kantonsweit verfügbar.

Jährliche Einsparungen und Amortisation

  • Jährliche Produktion (10 kWp System): ~10'000 kWh
  • Wert des selbst verbrauchten Stroms (60% nur mit Batterie!): 6'000 kWh * 29,9 Rp./kWh = ~CHF 1'794 eingespart.
  • Wert des exportierten Stroms (40%): 4'000 kWh * 11,15 Rp./kWh = ~CHF 446 verdient.
  • Jährlicher finanzieller Gesamtnutzen: ~CHF 2'240
  • Einfache Amortisationszeit (Nettoinvestition / Jährlicher Nutzen): ~ 8,6 Jahre

Mit einer Lebensdauer von über 25-30 Jahren ist eine Solaranlage im Aargau eine sichere und renditestarke Investition.

Der lokale Solarmarkt: Installateure & Leuchtturmprojekte

Der Solarmarkt im Kanton Aargau ist ausgereift und wettbewerbsfähig, und es gibt eine grosse Auswahl an hochqualifizierten Installateuren. Achten Sie bei der Auswahl eines Installateurs auf zertifizierte Fachleute mit einer starken Erfolgsbilanz in der Region. Swissolar, der bekannte Verband der Schweizer Solarbranche, bietet ein Verzeichnis der akkreditierten Partner, bekannt als "Solarprofis"..

Führende Energieversorger im Kanton, wie zum Beispiel die AEW Energie AG und viele private Unternehmen sind ebenfalls in der Förderung der Solarenergie aktiv und bieten ihre eigenen Installationsdienste und Vertragsmodelle an. Der Kanton selbst geht mit gutem Beispiel voran, indem er grosse PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden installiert. Ein aktuelles, bemerkenswertes Projekt ist die Anlage auf dem Dach des Logistikzentrums der Post in Villmergen, die so gross ist wie ein Fussballfeld und die Anlage sowie die umliegende Region mit Strom versorgt.

Subventionen & Förderungen: Sonnenschein in Franken verwandeln

Die Schweiz bietet ein vielschichtiges Fördersystem, um die Nutzung von Solarstrom zu fördern. Hausbesitzer im Aargau können sowohl von Bundes- als auch in einigen Fällen von kantonalen und kommunalen Programmen profitieren.

  • Einmalvergütung (EIV) auf Bundesebene: Dieses von Pronovo verwaltete Programm bietet eine einmalige Zahlung für neue PV-Anlagen. Für eine Standardanlage mit 10 kWp, die im Jahr 2025 installiert wird, beträgt der Zuschuss etwa 3'600 CHF. Die Sätze werden regelmässig überarbeitet. Für 2025 wurde die Vergütung pro kWp leicht gesenkt, aber die Boni für Parkplätze, hochgelegene oder steil abfallende Anlagen und Anlagen ohne lokalen Verbrauch wurden erhöht. Sie können Ihre Subvention mit dem Pronovo-Rechner berechnen
  • Kantonales Förderprogramm: Das Gebäudeprogramm des Aargaus bietet attraktive Boni, wenn Solaranlagen in Verbindung mit einer Dachdämmung ausgeführt werden, was das Ziel widerspiegelt, die Effizienz der Gebäudehülle insgesamt zu verbessern. So können Hausbesitzer beispielsweise 40-60 CHF pro Quadratmeter gedämmtes Dach oder gedämmte Fassade zusätzlich erhalten, wenn sie eine Photovoltaikanlage in ihr Renovierungspaket aufnehmen. Dieser Zuschuss ist nur verfügbar, wenn er gemeinsam mit der Renovierung und vor Beginn der Arbeiten beantragt wird.
  • Kommunales Förderprogramm: Einige Gemeinden, wie die Stadt Aarau, bieten ihre eigenen bedeutenden Zuschüsse an , die die Anfangsinvestition erheblich reduzieren können. Prüfen Sie unbedingt, ob es lokale Programme gibt.
  • Steuerabzüge: Die gesamten Nettokosten Ihrer Solaranlage können von Ihrem steuerpflichtigen Einkommen im Kanton Aargau abgezogen werden, was einen zusätzlichen und bedeutenden finanziellen Vorteil darstellt. 

Die meisten Kantone bieten kostenlose Beratung zu Energieeffizienz und umweltfreundlichen Themen an, einschliesslich Solarsystemen und -vorteilen, sowie zu Investitionsmöglichkeiten.

Tarife, Einspeisung und Netzmessung

Die Kenntnis der lokalen Stromtarife ist für die Berechnung der Rentabilität einer PV-Anlage unerlässlich.

  • Stromtarife: Im Jahr 2025 liegen die durchschnittlichen Kosten für den Bezug von Strom aus dem Netz für einen typischen Haushalt im Versorgungsgebiet der AEW Energie AG bei etwa 29,9 Rappen (Rp.) pro kWh. Das ist ein Rückgang von 14% gegenüber dem Vorjahr. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die Sie zu Hause verbrauchen, spart Ihnen diesen Betrag.
  • Einspeisetarife (Rückliefervergütung): Wenn Ihre Anlage mehr Strom produziert, als Sie verbrauchen können, wird der Überschuss ins Netz eingespeist. Für das Jahr 2025 zahlt die AEW 8,15 Rp./kWh für diese Energie während der Spitzenzeiten, plus zusätzliche 3 Rp./kWh für den Herkunftsnachweis (HKN), also insgesamt etwa 11,15 Rp./kWh.

Der erhebliche Unterschied zwischen den Kauf- und den Einspeisetarifen unterstreicht, warum die Maximierung des Eigenverbrauchs der Schlüssel zum finanziellen Erfolg ist.

Vertragsmodelle: Besitzen, Leasen oder Stromabnahmevereinbarung abschliessen

Hauseigentümer haben mehrere Möglichkeiten, eine Solaranlage zu finanzieren und zu verwalten.

  1. Direkte Eigentümerschaft: Dies ist das häufigste Modell. Sie kaufen das System direkt, wodurch Sie Anspruch auf alle Energieeinsparungen, Einspeisetarifeinnahmen und staatlichen Subventionen haben. Es bietet die höchste langfristige Investitionsrendite. Für die meisten Einfamilienhausbesitzer bietet der direkte Besitz die grössten finanziellen Vorteile.
  2. Solarpacht: Bei einem Leasingmodell installiert ein Drittunternehmen die Paneele auf Ihrem Dach und ist Eigentümer der Anlage. Sie zahlen eine feste monatliche Gebühr für die Nutzung des Systems. Dies senkt zwar die Anschaffungskosten, verringert aber auch Ihren finanziellen Gesamtnutzen, da das Leasingunternehmen die Subventionen und einen Teil der Einsparungen einbehält. In der Regel haben Sie jedoch das Recht, das System zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen.
  3. Stromabnahmevertrag (PPA): Ähnlich wie bei einem Leasingvertrag installiert ein Entwickler die Anlage und ist ihr Eigentümer. Sie verpflichten sich, den erzeugten Solarstrom zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen, der in der Regel niedriger ist als der Tarif des Energieversorgers. Dieses Modell ist häufiger bei kommerziellen Anlagen oder Gebäuden mit mehreren Eigentümern anzutreffen, bei denen es schwierig sein kann, eine Vereinbarung zur Finanzierung einer eigenen Anlage zu treffen (z.B.: MFH)
  4. Vermieten Sie Ihr Dach: Ein Unternehmen installiert und besitzt die Paneele auf Ihrem Dach und verkauft den Strom an eine dritte Partei. Das Unternehmen zahlt Ihnen aus den Einnahmen eine Miete, und Sie verbrauchen den vor Ort erzeugten Strom nicht.
  5. Eine Kombination aus 3. und 4.: Einige Unternehmen bieten diese Option bei grösseren Dächern an. Manchmal können Sie sich auch in einem von Ihnen gewünschten Umfang an der Investition beteiligen und so sowohl von der Miete als auch von der Rendite profitieren.

Im Rahmen des Gebäudeprogramms können Sie jedoch eine kantonale Unterstützung für Dach- oder Fassadendämmungen erhalten - unabhängig davon, ob Sie die Solaranlage selbst besitzen oder jemand anderes sie auf Ihrem Grundstück installiert. Wenn also Ihr Dach oder Ihre Wände gedämmt werden müssen, ist dies der perfekte Zeitpunkt, um über eine Solaranlage nachzudenken oder Ihr Dach an jemanden zu verpachten, der dies tut - die kantonale Förderung nach der Solaranlage gehört so oder so Ihnen.

Ihr 8-Schritte-Plan zu einer Aargauer PV-Anlage

Wenn Sie eine PPA-Lösung oder Dachvermietung in Betracht ziehen, um das Solarpotenzial Ihres Gebäudes zu nutzen, kann Solergy Ihnen dabei helfen, Ihr Dach in eine ständige Einnahmequelle zu verwandeln - ohne Kosten und Aufwand für Sie. Wenn Sie sich entscheiden, dass Sie lieber Eigentümer werden möchten, kann der Weg vom anfänglichen Interesse bis zu einem voll funktionsfähigen Solarkraftwerk auf Ihrem Dach ein reibungsloser Prozess sein, wenn Sie einen klaren Plan verfolgen.

  1. Erstberatung & Offerte: Wenden Sie sich an zertifizierte Installateure vor Ort, um eine Standortbestimmung und ein detailliertes, unverbindliches Angebot mit einer Rentabilitätsprognose zu erhalten. Sie werden auch Ihr Dach begutachten und feststellen, wie viele Module darauf angebracht werden können. Denken Sie daran, dass die heutigen Solarmodule 30 bis 40 Jahre lang funktionieren können. Wenn Ihr Dach strukturell nicht stabil genug ist, um die Paneele so lange zu tragen, ist es ratsam, es vorher zu renovieren - eine spätere Renovierung wäre wesentlich kostspieliger, da die Paneele entfernt und neu installiert werden müssten. Einige Kantone, darunter auch der Aargau, bieten zusätzliche Subventionen für Solaranlagen, wenn diese mit einer Dachisolierung kombiniert werden.
  2. Systementwurf & Vertrag: Wählen Sie einen Installateur und legen Sie das Systemdesign fest, einschliesslich der Anordnung der Module, der Auswahl des Wechselrichters und der Batteriespeicher. Unterschreiben Sie den Vertrag.
  3. Genehmigungen und Subventionen: Der Installateur kümmert sich in der Regel um das Meldeverfahren bei der Gemeinde und unterstützt Sie bei der Beantragung von staatlichen (Pronovo) und eventuell verfügbaren lokalen Zuschüssen.
  4. Hardware Bestellung & Lieferung: Sobald die Genehmigungen vorliegen, bestellt der Installateur die Module, den Wechselrichter und das Montagematerial.
  5. Installation: Das Montagesystem wird installiert, gefolgt von den Solarmodulen und der elektrischen Verkabelung, die das System mit dem Hauptschaltschrank Ihres Hauses verbindet.
  6. Netzanschluss & Inspektion: Das lokale Energieversorgungsunternehmen prüft die Installation, um sicherzustellen, dass sie alle Sicherheits- und technischen Standards erfüllt, bevor es den Anschluss an das Stromnetz genehmigt.
  7. Inbetriebnahme & Monitoring: Das System wird eingeschaltet. Sie erhalten eine Monitoring-App, mit der Sie Ihre Energieproduktion und Ihren Verbrauch in Echtzeit verfolgen können.
  8. Subventionsauszahlungen: Nach der Inspektion meldet der Installateur in der Regel das System und erledigt den notwendigen Papierkram. Nach etwa 6-9 Monaten erhalten Sie die staatlichen Zuschüsse. Kantonale und kommunale Zuschüsse unterliegen individuellen Regelungen.

Fazit - Wie Sie das Beste aus der PV im Aargau machen können

Das Zusammentreffen von hohem Solarpotenzial, beträchtlichen Subventionen und bewährter Technologie macht die Investition in eine PV-Aufdachanlage im Kanton Aargau zu einer soliden finanziellen Entscheidung. Es ist eine Gelegenheit, Ihre Stromrechnungen zu senken, sich eine vorhersehbare Rendite zu sichern und einen Beitrag zu den Zielen der Schweiz für saubere Energie zu leisten.

Künftige Trends werden diese Vorteile nur noch verstärken. Das Wachstum von Energiegemeinschaften (ZEV) ermöglicht es Nachbarn, Solarstrom zu teilen, und die Einführung von virtuellen Kraftwerken (vZEV) unter dem neuen Energiegesetz vereinfacht diesen Prozess weiter. Die letztendliche Ankunft von dynamischen Tarifen wird neue Einnahmequellen für Hausbesitzer mit Batterien schaffen, die zur Stabilisierung des Netzes beitragen können.

Die Zeit zum Handeln ist jetzt gekommen. Beurteilen Sie das Potenzial Ihres Daches, lassen Sie sich von Experten vor Ort beraten und sichern Sie sich Ihre Subventionen, um sich der wachsenden Zahl von Aargauern anzuschließen, die ihre Dächer in leistungsfähige, einkommensschaffende Anlagen verwandeln.

Sind Sie bereit, loszulegen? Ganz gleich, ob Sie das System kaufen oder einfach Ihr Dach für passives Einkommen vermieten möchten, Solergy kann Ihnen dabei weiterhelfen.

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